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Peyronie-Krankheit (Penisverkrümmung)

Verkrümmung und Schmerzen durch eine harte Plaque, die sich im Penis bildet. Sie ist häufig und schwer anzusprechen — doch sie ist eine behandelbare Erkrankung.

Die Peyronie-Krankheit zeigt sich als Verkrümmung, Schmerz oder Formveränderung während einer Erektion und entsteht durch die Bildung einer harten Plaque (Narbe) im Gewebe im Penis. Sie ist weit häufiger als gedacht, doch weil sie schwer anzusprechen ist, schieben die meisten Männer die Hilfesuche auf. Dabei gibt es bei rechtzeitiger Abklärung wirksame Optionen.

Warum tritt sie auf?

Auch wenn die genaue Ursache der Peyronie-Krankheit nicht vollständig bekannt ist, wird sie im Allgemeinen auf die Bildung von abnormem Narbengewebe während des Heilungsprozesses nach kleinen, wiederholten Traumata am Penis zurückgeführt. Diese Plaque verhindert, dass sich das Gewebe während einer Erektion gleichmäßig ausdehnt, was zur Verkrümmung führt. Diabetes und manche Bindegewebserkrankungen können das Risiko erhöhen.

Peyronie-Krankheit: ein normaler Penisquerschnitt und die durch eine fibröse Plaque verursachte Verkrümmung
Links ein normaler Schaftquerschnitt; rechts die fibröse Plaque (Narbe) in der Tunica albuginea, die während einer Erektion an dieser Stelle eine Verkrümmung verursacht.

Sie hat zwei Phasen

Bei der Peyronie-Krankheit hängt die Behandlungsentscheidung davon ab, in welcher Phase sich die Erkrankung befindet:

  • Aktive (frühe) Phase: Meist die ersten 6–18 Monate. Schmerz und sich verändernde Verkrümmung stehen im Vordergrund. In dieser Phase ist das Ziel, das Fortschreiten zu verlangsamen und den Schmerz zu verringern.
  • Stabile (späte) Phase: Der Schmerz ist vorüber und die Verkrümmung hat sich gesetzt. In dieser Phase werden chirurgische Optionen zur dauerhaften Korrektur in Betracht gezogen.

Behandlungsmöglichkeiten

In der frühen Phase

  • Medikamente und Injektionsbehandlungen: Zielen darauf, die Plaque zu erweichen und das Fortschreiten zu begrenzen.
  • ESWT (Stoßwelle): Kann besonders bei der Verringerung des Schmerzes hilfreich sein.
  • Dehnungsanwendungen (Traktion): Können in geeigneten Fällen zur Begrenzung der Verkrümmung beitragen.

In der stabilen Phase

  • Chirurgische Korrektur: Dauerhafte Korrektur der Verkrümmung. Die Methode wird je nach Grad der Verkrümmung und Erektionsstatus gewählt.
  • Penisprothese: Wird die Peyronie-Krankheit von einem schweren Erektionsproblem begleitet, kann sie eine Lösung sein, die sowohl die Verkrümmung korrigiert als auch eine Erektion ermöglicht.
Bei der Peyronie-Krankheit variiert die passendste Behandlung je nach Phase der Erkrankung und den Beschwerden der Person; nicht Eile, sondern der richtige Zeitpunkt zählt.

Wann sollten Sie Hilfe suchen?

Wenn Sie neu eine Verkrümmung während einer Erektion, Schmerzen, eine tastbare Verhärtung im Penis oder Schwierigkeiten mit der Sexualfunktion bemerkt haben, ist eine Abklärung wichtig. Hilfe in der frühen Phase zu suchen, bietet sowohl für die Schmerzbewältigung als auch für die Begrenzung des Fortschreitens einen Vorteil. Die Abklärung erfolgt vertraulich.

Dieser Inhalt wurde unter Wahrung der Privatsphäre zu Informationszwecken erstellt und ersetzt keine Untersuchung. Alle Beratungen erfolgen vertraulich.

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Häufig gestellte Fragen

Was die Leute fragen

Die häufigsten Fragen zur Peyronie-Krankheit.

Kann die Peyronie-Krankheit behandelt werden?

Ja. Je nach Phase der Erkrankung wird sie mit Medikamenten, ESWT, Injektionsbehandlungen oder Operation behandelt. Die richtige Methode wird nach Phase und Beschwerden bestimmt.

Ist eine Operation nötig?

Nein. In der aktiven (frühen) Phase treten Medikamente, ESWT und Dehnungsanwendungen in den Vordergrund; die Operation wird nur in der stabilen Phase und bei Bedarf angewendet.

Warum tritt die Peyronie-Krankheit auf?

Die genaue Ursache ist nicht vollständig bekannt; sie wird im Allgemeinen auf die Bildung von abnormem Narbengewebe während des Heilungsprozesses nach wiederholten kleinen Traumata am Penis zurückgeführt.

Wann sollte ich Hilfe suchen?

Suchen Sie Hilfe, wenn Sie neu eine Verkrümmung während einer Erektion, Schmerzen oder eine tastbare Verhärtung im Penis bemerkt haben. Hilfe in der frühen Phase zu suchen, ist vorteilhaft für die Schmerzbewältigung und die Begrenzung des Fortschreitens.

Termin

Lassen Sie uns es vertraulich abklären

Bei der Peyronie-Krankheit zählt der richtige Zeitpunkt. Lassen Sie uns Ihre Situation vertraulich besprechen und gemeinsam den für Sie passenden Ansatz festlegen. Für ein Vorgespräch können Sie uns über WhatsApp erreichen.